Zustand einer Pokémon-Karte bestimmen: von Near Mint bis Poor
Der Zustand ist nach der Karte selbst der größte Preisfaktor. Verkäufer und Käufer nutzen feste Begriffe; wer sie kennt, kauft günstiger und verkauft ohne Ärger.
Die Skala in Europa (Cardmarket)
Mint (M): wie neu, ohne jeden Makel. Near Mint (NM): höchstens eine winzige Unebenheit. Excellent (EX): leichte Abnutzung an Kanten oder Ecken. Good (GD): deutliche Abnutzung, aber unbeschädigt. Light Played (LP), Played (PL) und Poor (PO): zunehmend Kratzer, Dellen oder Knicke.
Und in den USA (TCGplayer)
Amerikanische Verkäufer nutzen Near Mint, Lightly Played, Moderately Played, Heavily Played und Damaged. Die Skalen decken sich nicht eins zu eins: Unsere Kartenseiten zeigen die gängige Gegenüberstellung nebeneinander.
Worauf du achtest
Kanten (weiße Stellen), Ecken (abgestumpft oder verbogen), Oberfläche (Kratzer auf der Holo-Fläche, Fingerabdrücke, Flecken) und Zentrierung. Betrachte die Karte unter hellem Licht und schräg von der Seite: Kratzer siehst du erst, wenn das Licht darauf fällt.
Was der Zustand mit dem Preis macht
Grob gesagt: Excellent ≈ 80 % von Near Mint, Good ≈ 65 %, Played ≈ 40 %, Poor ≈ 20 %. TCG House berechnet den Zustandspreis pro Karte auf Basis des Near-Mint-Preises, mit derselben Regel wie überall: dem Cardmarket-Median, sonst dem TCGplayer-Preis in Euro, sonst dem günstigsten Angebot.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mint und Near Mint?
Mint ist eine Karte ohne jeden Makel – in der Praxis nur als gegradete Karte nachweisbar. Near Mint ist der höchste Zustand, den du bei losen Karten antriffst.
Soll ich Sleeves verwenden?
Ja. Sleeve plus Toploader halten eine Karte in Near Mint; eine Karte lose in einer Box rutscht innerhalb eines Jahres auf Excellent ab.