So funktionieren die Preise in TCG House
Bei jedem Preis in TCG House siehst du, woher er kommt und wie er berechnet wurde. So liest du die Preise auf der Kartenseite, in Listen und in deiner Sammlung.
Zwei Quellen, immer mit Namen
Cardmarket ist der europäische Marktplatz und der Standard. TCGplayer ist der amerikanische Marktplatz; diesen Preis siehst du nur, wenn es keinen Near-Mint-Median von Cardmarket gibt. Der Dollarpreis wird dann zum Kurs der Europäischen Zentralbank in Euro umgerechnet.
In Listen, Suchergebnissen, Sammlung und Wunschliste steht neben dem Betrag ein kleines Label: CM für Cardmarket, USA für den umgerechneten TCGplayer-Preis. Ohne Preis steht dort —; so eine Karte zählt nicht zum Wert deiner Sammlung.
Der Hauptpreis: was Verkäufer jetzt verlangen
Überall gilt dieselbe Regel, in dieser Reihenfolge: 1. der Median der Near-Mint-Angebote auf Cardmarket; 2. sonst der US-Preis von TCGplayer in Euro; 3. sonst das günstigste Near-Mint-Angebot auf Cardmarket; 4. sonst —. Verkaufsdurchschnitte und durchschnittliche Angebotspreise zeigen wir nicht.
Unter dem Preis steht, warum er dort steht, zum Beispiel „Cardmarket · Median aus 42 Angeboten · gelesen am 21. Oktober 2026“. Der Median ist das mittlere Angebot: Die Hälfte verlangt weniger, die Hälfte mehr, und ein Verkäufer mit einem absurden Preis ändert ihn nicht. Mit der Taste i neben dem Titel liest du die Erklärung zu diesem Preis.
Steht dort „TCGplayer (USA)“, gab es keinen Near-Mint-Median von Cardmarket; hat Cardmarket doch Angebote, steht das günstigste dabei. Steht dort „günstigstes Angebot“, gab es keinen Median und keinen TCGplayer-Preis: Dieser Betrag kann ein Ausreißer sein.
Nach Zustand
Auf der Kartenseite steht der Block „Cardmarket-Angebot nach Zustand“: pro Zustand der Median, der niedrigste Preis und die Zahl der Angebote. Cardmarket nutzt sieben Zustände, von gut nach schlecht: Mint, Near Mint, Excellent, Good, Light Played, Played und Poor. Mehr dazu im Ratgeber zum Zustand.
Cardmarket zeigt pro Karte höchstens die 50 günstigsten Angebote. Bei beliebten Karten zählen teurere Angebote also nicht mit; das steht dann auch dabei.
Hat ein Zustand kein Angebot, rechnet die App eine Schätzung ausgehend vom Near-Mint-Preis aus; Played liegt zum Beispiel bei etwa 45 % davon. So ein Betrag trägt das Label „Schätzung“.
Nach Sprache
Englische und japanische Karten: nach Zustand, wie oben. Japanische Karten bekommen ihren Preis aus dem japanischen Angebot auf Cardmarket.
Deutsch, Französisch, Spanisch und Italienisch: das günstigste Near-Mint-Angebot auf Cardmarket („ab“). Einen Median haben wir nur für Englisch und Japanisch; nach Zustand haben wir diese Sprachen noch nicht.
Wie aktuell
Die Preise in Listen und Sammlung werden jede Nacht aktualisiert; die Kartenseite holt den neuesten Stand. Beim Zustandsblock steht, wann Cardmarket gelesen wurde: meist am selben oder am Vortag, bei selten gehandelten Karten manchmal früher.
Der Preisverlauf zeigt das Angebot ab dem 23. Oktober 2026.
Gegradete Karten
Graded-Preise (PSA, BGS, CGC …) stammen aus echten Verkäufen auf eBay. Das ist unabhängig vom Cardmarket-Preis. Siehe auch den Ratgeber zu PSA, BGS und CGC.
Häufige Fragen
Was bedeuten CM und USA neben einem Preis?
CM: Der Preis kommt von Cardmarket, dem europäischen Marktplatz: der Median der Near-Mint-Angebote oder, ohne Median und ohne TCGplayer-Preis, das günstigste. USA: Es gibt keinen Near-Mint-Median von Cardmarket, also ist das der US-Preis von TCGplayer, umgerechnet in Euro. —: kein Preis bekannt.
Warum sehe ich keine Verkaufspreise mehr?
Cardmarket aktualisiert die Verkaufsdurchschnitte nicht zuverlässig und wirft darin alle Zustände und Sprachen zusammen. Was Verkäufer jetzt für eine Near-Mint-Karte in einer Sprache verlangen, sagt mehr darüber, was du selbst bezahlst.
Ein Preis passt nicht zu dem, was ich auf Cardmarket sehe. Was nun?
Sag uns Bescheid über die Kontaktseite, mit der Karte, der Sprache und einem Screenshot von Cardmarket. Auch eine japanische Karte ohne Preis, obwohl es japanisches Angebot gibt, interessiert uns.